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Meldepflichten und Außenwirtschaftsprüfungen im Zahlungs- und Kapitalverkehr mit dem EU-Ausland und Drittländern für Unternehmen

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Zeit

28. September 2010,  9.15 Uhr - 17.15 Uhr

Ort

Holiday Inn Frankfurt Airport-North
Isenburger Schneise 40, Frankfurt,Tel. (0 69) 67 84-0

REFERENTEN

Georg van den BOS,

Mitgesellschafter der G & I van den Bos GbR. Bis Aug. 2004 Gruppenleiter für Zahlungsmeldungen bei der Deutschen Bundesbank in Düsseldorf

Norbert VIETEN,

Diplom-Finanzwirt (FH), Arbeitsgebietsleiter Zoll HZA Krefeld, Prüfdienst

IFS-THEMENSCHWERPUNKTE

Rechtsgrundlagen und Ziel der Meldungen

AWG und AWV u.a. Zuständigkeiten, Auskunftsrecht,

Straf-, Meldevorschriften im Zahlungs- und Kapitalverkehr, Ordnungswidrigkeiten, Geheimhaltung gem. BStatG,
Ziel der Meldevorschriften

Die Meldearten (Bestands- und Zahlungsmeldungen)

Bestandsmeldungen

Vermögen Gebietsansässiger in fremden Wirtschaftsgebieten (K 3)

Vermögen Gebietsfremder im Wirtschaftsgebiet (K 4)

Die Meldepflichten betreffen mittelbare und unmittelbare Beteiligungen, für die nunmehr einheitliche Meldefreigrenzen gelten

Monatliche Meldung der Forderungen und Verbindlichkeiten mit dem Ausland (Z 5/5a)

Voraussetzungen für das Bestehen der Meldepflicht, wichtige Inhalte und typische Meldefehler

Meldevordrucke, EDV-Meldungen

Zahlungsmeldungen I (Waren- und Dienstleistungsverkehr)

Einzelheiten der Meldepflichten

Inhalt der Meldungen (Z 1 und Z 4)

Meldepflicht bei unterschiedlichen Zahlungswegen (konventionelle und elektronische Überweisungen, Zahlungen mittels Scheck, Zahlungen auf Konten Gebietsfremder im Inland, Zahlungen über Bankkonten im Ausland)

Meldepflicht bei bilateralen und multilateralen Verrechnungen, bei laufender Verrechnung über intercompany accounts sowie bei Einrichtung eines cash-poolings

Zahlungen im Warenverkehr

Meldebefreiung für Wareneinfuhren und Warenausfuhren und bestimmte Lohnveredelungsleistungen

Meldepflicht für sonstige Zahlungen, die sich aus Ein- und Ausfuhren ergeben (z. B. Garantien u. Preisnachlässe)

Meldepflichten im Transithandel (Lagergeschäfte und gebrochener Transithandel), Warentermingeschäfte und sonstige Warenverkehre

Leasing, Factoring

Zahlungen aus Leistungen, die oft sowohl den Warenverkehr als auch Dienstleistungen betreffen

Bau- und Montageaufträge

Software

Dienstleistungen

Ausreichende Beschreibung des Zahlungszwecks, Zuordnung zu den Kennzahlen des Leistungsverzeichnisses bzw. den erweiterten Kennzahlen der Deutschen Bundesbank für DV-Meldungen

Neue Erläuterungen der Deutschen Bundesbank zu den Leistungspositionen der Zahlungsbilanz

Zahlungsmeldungen II (Kapitalverkehr)

Direktinvestitionstransaktionen

Bankkredite (Eurokredite, Festgelder, Unterscheidung nach Fristigkeiten/Laufzeiten, Kredite über Konsortien und ausländische Zahlstellen, Zinsen, Forfaitierung)

Wertpapiergeschäfte und Wertpapiererträge

(Meldepflicht für Unternehmen, Bruttomeldung auf Zinsen und Gewinne)

Derivate

Auskunftsrecht, Außenwirtschaftsprüfungen, Ordnungswidrigkeiten

Rechtsgrundlagen und Prüfungsablauf

Verfahren bei Strafsachen und Ordnungswidrigkeiten

Prüfungstechnik  Stichprobenerstellung

Vorgehensweisen des Prüfers

Firmendatenübernahme (auch EDV)

Datensicherheit bei der Zollverwaltung

Nachmeldungen, Aufbewahrung,

Überblick über Embargovorschriften im Zahlungs- und Kapitalverkehr

Beschränkungen nach der Außenwirtschaftsverordnung, dem Kriegswaffenkontrollgesetz und EU-Verordnungen

Aktuelles, Diskussion und Teilnehmerfragen

Änderungen aus Aktualitätsgründen vorbehalten -

HINWEIS

In der Bundesrepublik Deutschland ist der Zahlungs- und Kapitalverkehr mit dem Ausland bis auf einige Embargovorschriften/Finanzsanktionen (Birma, Simbabwe, Terrorismus und andere) frei. Einziger Preis  dieser Freizügigkeit sind die Meldepflichten, die sich auf der Grundlage des Außenwirtschaftsgesetzes (AWG) aus der Außenwirtschaftsverordnung (AWV) ergeben. Das Meldesystem sieht dabei vor, dass grundsätzlich alle hier ansässigen natürlichen und juristischen Personen selbst meldepflichtig sind. Meldestelle ist die Bundesbank-Hauptverwaltung in Mainz.
Die Einhaltung der Meldevorschriften wird bei den Unternehmen im Rahmen gesonderter Außenwirtschaftsprüfungen durch die Hauptzollämter im Auftrag der Oberfinanzdirektionen als Zollbehörde überprüft. Trotz einiger Erleichterungen sind auch von Unternehmen, die hauptsächlich Warengeschäfte mit dem Ausland tätigen, weiterhin Meldepflichten zu beachten: z. B. Meldungen über Transithandel und über Forderungen und Verbindlichkeiten gegenüber dem Ausland.
Dieses Seminar richtet sich speziell an Mitarbeiter der Abteilungen Rechnungswesen und Steuern sowie an sonstige Mitarbeiter, die mit Außenwirtschaftsmeldungen befasst sind.
Vorsicht! Der Teufel steckt häufig im Detail.

TEILNAHMEGEBÜHR

Die Teilnahmegebühr beträgt EUR 400,- (plus 19% USt) = Frühbucher; bei Anmeldungen eingehend jeweils 18 Tage vor Seminartermin beträgt die Teilnehmergebühr EUR 450,- (plus 19% USt.) (Eingang der Anmeldung zählt). Ausführliche Arbeitsunterlagen inkl. CD mit Rechtsvorschriften, Mittagessen, Erfrischungs- und Pausengetränke sind im Preis enthalten.

ANMELDE- und RÜCKTRITTSBEDINGUNGEN

Bitte melden Sie sich schriftlich - am besten per Fax (0 61 31) 22 22 10 - beim IFS e. V. unter Angaben aller für eine Rechnungserstellung erforderlichen Daten an.

Sollten Rechnungskorrekturen aufgrund fehlender Angaben Ihrerseits erforderlich werden, behalten wir uns vor, je Korrektur bis zu 15,00 Euro zu berechnen.

Die Zahlung der Teilnehmergebühr bitten wir nach Erhalt der Rechnung unter Angabe der Rechnungsnummer per Überweisung vorzunehmen; spätester Fälligkeitstermin ist der Tag des Seminarbeginns. Sollten Zahlungsaufforderungen oder Rechnungsumschreibungen aufgrund fehlender Bestellerangaben (falsche Firmierungsbezeichnung, fehlende Kosten/Bestellnummern etc.) notwendig werden, behalten wir uns vor, jeweils 15,00 Euro zusätzlich in Rechnung zu stellen.

Erfolgt ein Rücktritt (schriftlich) bis 14 Tage vor dem Seminarbeginn (Zugang und der Tag des Seminars werden nicht mitgezählt), muss eine Bearbeitungsgebühr in Höhe von EUR 50,- (plus 19% USt.) erhoben werden. In diesem Fall wird der gegebenenfalls bereits bezahlte Kostenbeitrag abzüglich dieser Gebühr zurückerstattet. Bei späterem Rücktritt wird der Betrag nicht erstattet bzw. bleibt im vollem Umfang zur Bezahlung fällig; jedoch kann ein Ersatzteilnehmer gemeldet werden. Sollte das Seminar aus wichtigem Grund seitens des Veranstalters abgesagt werden müssen, so erhalten Sie sofort den vollen Kostenbeitrag zurückerstattet. Weitere Ansprüche können nicht geltend gemacht werden.

Ort

Holiday Inn Frankfurt Airport-North
Isenburger Schneise 40, Frankfurt,Tel. (0 69) 67 84-0

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Anzahl der Personen

Datum
28. September 2010  9.15 Uhr - 17.15 Uhr