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Aufgaben, Pflichten und Verantwortung des Ausfuhrverantwortlichen und Geschäftsführers in der Exportkontrolle

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Zeit

23. September 2009,  9.30 h - ca. 17.00 h

Ort

Holiday Inn Frankfurt Airport-North
Isenburger Schneise 40, Frankfurt, Tel. (0 69) 67 84-0

REFERENTEN

Klaus JOHN

Rechtsanwalt, Leiter Referat Außenwirtschaftsrecht / Exportkontrollrecht, ZVEI, Frankfurt

Karlheinz SCHNÄGELBERGER

Dipl.-Finanzwirt, Director Export Control & Customs Regulations, Merck KGaA, Darmstadt

Nach einer mehr als zehnjährigen Tätigkeit in der Bundeszollverwaltung, zuletzt als Betriebsprüfer, wechselte der Referent 1985 zum Chemie- und Pharmaunternehmen Merck KGaA in Darmstadt. Dort leitet er die Abteilung Export Control & Customs Regulations. In seiner Eigenschaft als Leiter der Exportkontrollstelle berichtet er direkt an den Ausfuhrverantwortlichen in der Geschäftsleitung .Er hat für die weltweit aufgestellte Merck Gruppe eine Unternehmenspolitik zur Exportkontrolle implementiert, die als Kernstück klare Aufgabenverteilungen und klar definierte Verantwortungsbereiche beinhaltet

THEMENSCHWERPUNKTE

Grundsätze des Außenwirtschaftsrechts

Überblick / Generelle Bestimmungen

Betroffenheit der Unternehmen von außenwirtschaftsrechtlichen Regelungen
- Genehmigungspflichtige Güter
- Verwendungsbezogene Erfassungen
- Personensanktionen

Risiken im Außenwirtschaftsrecht

Risiko für die Geschäftsleitung und den Ausfuhrverantwortlichen

Exportkontrolle ist Chefsache  (Grundsatz der Bundesregierung)

Eigenes Handeln / Fremdes Handeln

Verlust der Zuverlässigkeit

Risikoanalyse / Einschätzung der Risiken im eigenen Unternehmen

Sensibilität der Güter und der Kunden

Sensibilität der Verwendungsmöglichkeiten

Sensibilität der Lieferländer

Umfang und Anzahl der Geschäfte

Beispiele sensibler Beschaffungsversuche + Red Flags  als Beispiele

Strafrechtliche Risiken

Straftaten und Ordnungswidrigkeiten

Vorsatz und Fahrlässigkeit

Nebenstrafen

Unternehmensspezifische Risiken

PR-Risiken, US-Geschäft,

Auswirkungen auf Umsatz und Geschäft

Risikominimierung / Gegenmaßnahmen

Organisationspflichten von Vorstand / Geschäftsführung
- Kardinalspflichten der Unternehmensorganisation
- Exkulpationswirkung

die Organisationspflichten im Einzelnen - Organisation / Auswahl / Schulung / Kontrolle

Kontrolle der Organisation durch den AV

Revisionen / Controlling + Beratung durch Externe

Fehler im Unternehmen

Übliche Vorkommnisse
- Vorsätzliche / Fahrlässige Handlungen und Arbeitsfehler (Beispiele)

Vorsorge- und Gegenmaßnahmen
- Aufklärung / Sachverhaltsermittlung
- Kontakt zu Behörden ?
- Selbstanzeige ?
- Erfahrungen mit OFD, HZA, BAFA, ZKA, BND, StA und Gericht

Außenwirtschaftsprüfung

Durchführung und Ablauf der Prüfung

Verhalten während der Prüfung

Ermittlungsverfahren - Ermittlungsanlässe / Anfangsverdacht 

AW-Prüfung

Formale Auffälligkeiten 

Abhören BND etc.

Hinweise von Diensten 

Rechte und Pflichten der Beschuldigten und Zeugen Verhalten bei:

Durchsuchung

Beschlagnahme von Unterlagen/Daten/HW

(vorläufige) Festnahme

Handlungsempfehlungen / Zusammenfassung

Organisation

Absicherung

Kontrollen

Änderungen aus Aktualitätsgründen vorbehalten

Hinweis

Die Veranstaltung ist ausschließlich für Ausfuhrverantwortliche, Geschäftsführer und Vorstandsmitglieder von Unternehmen, die für Ausfuhrgeschäfte verantwortlich sind, konzipiert.

Ausfuhrverantwortliche der Geschäftsführung müssen über den Risikobereich und die Verantwortung in der Exportkontrolle ausgiebig informiert sein, um mit Hilfe der erworbenen Kenntnisse die Risiken für Auftragsakquisition und Abwicklung zu mindern und eine sichere und eine sichere Geschäftspolitik zu gewährleisten.

Für Exportbeauftragte bzw. deren Vertreter ist diese Veranstaltung nicht geeignet, da die Themenschwerpunkte ausschließlich für die Aufgaben der Ausfuhrverantwortlichen gewählt sind.

Wir bitten um entsprechende Berücksichtigung bei der Anmeldung.

Limitierte Teilnehmerzahl !

TEILNAHMEGEBÜHR

Die Teilnahmegebühr beträgt bei Anmeldungen bis 14 Tage vor Veranstaltungstermin EUR 410,- (plus 19% USt)(=Frühbucherrabatt); bei späteren Anmeldungen beträgt die Teilnehmergebühr EUR 460,- (plus 19% USt.). (Eingang der Anmeldung zählt). Ausführliche Arbeitsunterlagen, Mittagessen, Erfrischungs- und Pausengetränke sind im Preis enthalten. Übernachtungsmöglichkeiten bestehen im Tagungshotel Kontingent ist eingerichtet zu ca. 116,- ¬ incl. USt + Frühstück pro Nacht.

Bitte melden Sie sich schriftlich - am besten per Fax (0 61 31) 22 22 10 - beim IFS e. V. unter Angaben aller für eine Rechnungserstellung erforderlichen Daten an.

Die Zahlung der Teilnehmergebühr bitten wir nach Erhalt der Rechnung unter Angabe der Rechnungsnummer per Überweisung vorzunehmen; spätester Fälligkeitstermin ist der Tag des Seminarbeginns. Erfolgt ein Rücktritt (schriftlich) innerhalb der 14 Tage vor dem Seminarbeginn (Zugang und der Tag des Seminars werden nicht mitgezählt), muss eine Bearbeitungsgebühr in Höhe von EUR 50,- (plus 19% USt.) erhoben werden. In diesem Fall wird der gegebenenfalls bereits bezahlte Kostenbeitrag abzüglich dieser Gebühr zurückerstattet.

Bei späterem Rücktritt wird der Betrag nicht erstattet bzw. bleibt im vollem Umfang zur Bezahlung fällig; jedoch kann ein Ersatzteilnehmer gemeldet werden. Sollte das Seminar aus wichtigem Grund seitens des Veranstalters abgesagt werden müssen, so erhalten Sie sofort den vollen Kostenbeitrag zurückerstattet. Weitere Ansprüche können nicht geltend gemacht werden. Sollten Rechnungskorrekturen auf Grund fehlender oder falscher Bestelldaten erforderlich werden, behält sich der IFS e.V. vor eine Gebühr bis zu 15,00 Euro zu erheben.

Ort

Holiday Inn Frankfurt Airport-North
Isenburger Schneise 40, Frankfurt, Tel. (0 69) 67 84-0

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Anzahl der Personen

Datum
23. September 2009  9.30 h - ca. 17.00 h